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Förderverein Abbé George


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Geschichte

Burundi

Abbé George schreibt:

"Burundi war zwischen 1885 und 1918 Teil der Kolonie Deutsch Ostafrika. Diese befand sich auf dem Gebiet der heutigen Staaten Tansania, Ruanda und Burundi. Nach dem ersten Weltkrieg wurde im Versailler Vertrag beschieden, dass Deutschland alle seine Kolonien abtreten muss. 1923 fiel Burundi als Völkerbund-Mandat und ab 1946 als UN-Treuhandgebiet zusammen mit Ruanda als Ruanda-Burundi an Belgien. Die Belgier verwalteten dieses Gebiet durch indirekte Gesetze und verließen sich auf die existierenden Strukturen.

Burundis Geschichte ist von blutiger Gewalt geprägt. Die Art der Ausübung der Macht und eine extreme Ungleichverteilung des Einkommens und Vermögens haben immer zu Konflikten und Völkermord geführt. Hunderttausende Menschen mussten für ihre Sicherheit die Flucht ergreifen. Als Folge wurde das Land geplündert, alle ökonomische Infrastruktur zerstört und die Güter der Geflohenen vernichtet. Wie überall: die Schwachen sind immer die Opfer einer gewalttätigen Regierung. Es gab dann viele Witwen, viele Waisenkinder und einen Mangel an ausgebildeten Leuten. Der Mangel an Nahrung, an Hygiene und an ärztlicher Behandlung machte, dass die Krankheiten sich in einem ungeheuren Ausmaß verbreiteten. In den Regionen wo es wenig oder gar keine Entwicklungsstrukturen gab, entwickelte sich die Situation zur Tragödie. Ein Großteil der Bevölkerung fiel unter die Armutsgrenze."


Im Jahr 2005 wurden in Burundi erstmals wieder demokratische Wahlen durchgeführt. Im April 2009 legte die letzte Rebellengruppe der FNL offiziell die Waffen nieder. Mit der Anerkennung der FNL als Partei gibt es offiziell keine Rebellenbewegung mehr.

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